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Malum Innatum

Eins steht fest: Die Aufmachung der CD ist schon Mal sehr ansprechend: Man hält eine Digipack-Hülle in der Hand und beim Öffnen springt einem der Silberling förmlich an! Cool! Völlig ahnungslos, was mich erwartet lege ich die CD in den Player und ab die Post... Die dunkle Reise durch das musikalische Land von Malum Innatum beginnt mit einem finsteren und zugleich epischen Intro – Cool! Leider fehlt mit dem Einsetzen des ersten Songs „Dunkler Wald“ der erwartete Paukenschlag und so klingen die Songs leider ziemlich dünn und sehr synthetisch zumal die Keyboards sehr stark in den Vordergrund gemischt sind. In gleicher, oder ähnlicher Manier geht es mit den weiteren Songs, welche im Übrigen alle in Hochdeutsch gehalten sind weiter: Andere Baustelle – gleiches Problem! Man vermisst die nötige Power!

 

malum innatum

 

Technisch gesehen sind durchaus coole Ideen vorhanden, welche grösstenteils auch sauber eingetrümmert wurden – im Gesamtbild allerdings leider versinken. Wie dem auch sei... Gerade textlich, visuell aber auch aus Sicht der Melodielinien hat das Debutalbum der 5 Musiker durchaus auch seine Schokoladenseiten zu bieten. Gerade der letzte Song „Sturz der Engel“ welcher mit klassischer Gitarre beginnt könnte, besser produziert, zu einem wahren Ohrwurm werden welcher den Vergleich mit langsamen Equilibirum-Songs aus frühen Tagen keineswegs scheuen muss... Schade eigentlich!

 

Wir schauen gespannt auf die weitere Entwicklung der Band und erfreuen uns auf zukünftigen Alben ab einem erhöhten SLAAAYYYYEEEERR-Faktor!

 

Autor: K.Häni