Das soundDock 14 schliesst Ende Juni 2012 seine Türen

Aufgrund der Wohnungsüberbauung „Limmatfeld“ in der Industrie Dietikon war Ende 2010 erstmals klar, dass auch das soundDock 14 nur noch begrenzte Zeit am jetzigen Standort bleiben kann. Das genaue Timing war aber bisher noch offen und Gegenstand von diversen Gesprächen. Nun ist der Zeitplan gesetzt: das Team des soundDock 14 hat sich aufgrund verschiedener Fakten und Faktoren dazu entschieden, auf Ende Juni 2012 die Türen zu schliessen.

Im Juni 2012 finden die letzten Konzerte im soundDock 14 statt. Somit startet der Live Club in Dietikon nach sechs erlebnisreichen Jahren in seine letzte Herbst-, Winter- und Frühlingssaison. Ab Juli 2012 wird die Infrastruktur des soundDock 14 zum Verkauf angeboten (weitere Informationen folgen im Sommer 2012). Denn aufgrund mangelnder Alternativen für eine neue Lokalität in der Umgebung Dietikon, wird das soundDock 14 auch an einem anderen Standort nicht weiter bestehen – zumindest nicht in der jetzigen Form.

 
Bis es aber soweit ist, wird das Team des soundDock 14 noch für ein attraktives Konzert-Programm sorgen und mit viel Freude und Leidenschaft die letzte Saison ihres Club bestreiten. Selbstverständlich wird auch ein Abschlussfest nicht fehlen (weitere Informationen folgen im Winter 2012).

Das Herbst- / Winterprogramm 2011 ist bereits vollständig geplant und startet am 30. September mit Physical Graffiti. Auch für das 2012 sind bereits einige attraktive Acts festgelegt, weitere sind in Planung. Musikfans sollten jetzt noch die Gelegenheit nutzen im soundDock 14 ein Konzert zu erleben und einen Teil der Geschichte dieses einzigartigen Musikclubs mitprägen.

Physical Graffiti bringen Led Zeppelin ins soundDock 14

Schon zahlreiche Bands haben versucht die Songs von Led Zeppelin so originalgetreu wie möglich wiederzugeben und zu interpretieren, doch nur wenige waren wirklich erfolgreich. Im Jahre 1997 änderte sich dies schlagartig: Die Band Red Stuff, die hauptsächlich Songs aus den siebziger Jahren spielte, wurde von ihren Fans aufgefordert ihr Led Zeppelin Repertoire auszuweiten, was zur Gründung einer der wahrscheinlich besten Tribute-Bands führte. Dies beweisen Physical Graffiti am 30. September 2011 im soundDock 14. Als Vorband heizen The Vibes mit ihrer Mischung aus Hard Rock und Southern Rock ein.

Der Name Physical Graffiti ist gleichzeitig Titel des 1975 erschienenen Albums von Led Zeppelin, wodurch ein direkter Bezug zur Originalband hergestellt wird, denn wenn dieses Stichwort fällt, weiss jeder Rockfan, was und vor allem wer gemeint ist. Letztere sind in gewisser Weise Vergangenheit, doch ihr musikalisches Erbe wird mit grossem Stolz von Physical Graffiti am Leben erhalten.
 
Jedes Bandmitglied weisst einen enormen musikalischen Background auf. Der Sänger Andrew Elt beispielsweise spielte bereits in Bands wie Gin On The Rocks, Sleeze Beez und tourte mit dem Gitarrenvirtuosen Walter Trout. Dort fungierte er zunächst als Tour-Manager, später stand er gemeinsam mit der Band auf der Bühne und gab sowohl sein gesangliches als auch instrumentales Können zum Besten. Generell ist Andrew Elt als ein sehr gefragter Sänger für Rocksessions zu beschreiben, denn mit seiner Stimme vermag er die originären Tonlagen von Bands wie Led Zeppelin, Deep Purple, Guns N’ Roses, AC/DC, Van Halen usw. verblüffend gut nachempfinden.
 
Der Bassist Dave Harrold brachte sich das Gitarre spielen selbst bei, widmete sich jedoch relativ schnell dem Bass und stellte mit diesem sein Können in den holländischen Bands Re-Experience, Clemens V.D. Ven Band und Boerenleenband unter Beweis. Schliesslich hat er noch die Mandoline in sein Repertoire aufgenommen, womit er seine Kollegen von Physical Graffiti bei einigen wundervollen Led Zeppelin Akustik-Nummern in typischer John Paul Jones-Manier begleitet.
 
Der Gitarrist Daniel Verberk begann mit 11 Jahren mit diesem Instrument, arbeitete später als Backline-Techniker für Vengeance, war daraufhin Gitarrist in den Bands Heavy 70’s und The Moon und tourt seit 2006 als Stagemanager und Backline-Techniker mit Mothers Finest.
 
Jan Gabriel ist der Schlagzeuger von Physical Graffiti. Seit langer Zeit tourt er mit seiner Big Band durch die USA und Europa. Zudem unterstützt er u.a. Bands wie die Guano Apes auf der Bühne. Ferner ist er in unterschiedlichen klassischen Orchestern aktiv und als Lehrer betreut er das Projekt Band Apart, in dem Quentin Tarantinos Filmmusik gespielt wird.

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